(Bild: Studiocanal)
3.05.2017

Ein knorriger Baum gibt einem 13-Jährigen neuen Mut

7 Minuten nach Mitternacht

Connor ist unglücklich: Seine geliebte Mama ist schwer krank, in der Schule wird er gehänselt und sein Vater lebt weit weg. Dann tritt ein Baummonster in sein Leben und alles wird anders.
 
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Das passiert:

Connor ist 13, wird in der Schule gemobbt und leidet daheim unter der schweren Krankheit seiner Mutter (Felicity Jones, "Star Wars Rogue").

Nachts kann er nicht schlafen, immer wieder plagen ihn Albträume. Irgendwann bemerkt er, dass der gigantische Baum vor seinem Fenster zum Leben erwacht. Der ist der festen Überzeugung, Connor habe ihn gerufen.

Der Deal zwischen den beiden: Jede Nacht um sieben Minuten nach Mitternacht erzählt der Baum Connor eine Geschichte zum Einschlafen. Im Gegenzug soll der Junge eine kniffelige Aufgabe lösen: Connor soll die Wahrheit in seinem Leben finden.
 

Das sagt YOU FM Kinoexpertin Shadia:

"7 Minuten nach Mitternacht" ist vor allem eine sehr rührende Geschichte mit wundervollen Bildern. Die Geschichten, die der Baum nachts erzählt, sind mit animierten Aquarellen illustriert.

Und natürlich fühlt man mit Connor – der so viele Baustellen in seinem kleinen Leben hat und sich einsam fühlt. Ich habe lange keinen Film mehr geschaut, der größtenteils sehr düster ist und in dem Realität und Traum ständig verschwimmen. Das hat mich ab und zu verwirrt.

Insgesamt ist es aber ein hübscher Film, in den man auf keinen Fall allein gehen sollte. Man braucht unbedingt jemanden, der einem die Taschentücher rauskramt.
 

Dieser Film ist für:

Alle, die etwas ernstere Märchen mögen.
 
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Redaktion: shom / nape
Bilder: © Studiocanal (2)
Letzte Aktualisierung: 17.05.2017, 16:54 Uhr
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