(Bild: Universum)
27.01.2016

Im Kino: The Hateful 8

Quentin Tarantino und sein dreistündiges Blutbad

John Ruth will die Verbrecherin Daisy Domergue an den Galgen bringen - und trifft auf noch mehr Verbrecher.
 
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Das passiert:

Bei einem Schneesturm weht es in Wyoming acht Menschen in "Minnie's Haberdashery" (Kurzwarenladen). Die Hütte dient zudem als Raststätte für Postkutschen. Eingeschneit wartet eine Gruppe von Leuten auf das Ende des Blizzards. Unter ihnen: Kopfgeldjäger John Ruth (Kurt Russell) und Major Warren (Samuel L. Jackson).

Nach und nach stellt sich heraus: Die sieben Männer und eine Frau haben Gemeinsamkeiten – aber wie sehen die aus?
 

Das sagt YOU FM Kinoexpertin Shadia:

"The Hateful 8" ist sehr blutig. Und eigentlich ist das ja nach wie vor nichts für mich. Ich Schisser. Aber: Wer Quentin Tarantino will, der kriegt spritzendes Blut und Gehirn.

Cool an "The Hateful 8" ist, dass man bis zum Ende nicht weiß, was die knorrigen Typen da verbindet. Proteste wird es eventuell geben, weil die einzige Frau im Team ständig die Faust vom Kopfgeldjäger ins Gesicht kriegt. Und auch wenn sie eine wenig zimperliche Kriminelle ist, dürfte das die Gemüter erhitzen. Aber: Tarantino bleibt sich treu, kopiert sich auch ein bisschen und liefert eine Art Theaterstück ab.

Bis auf wenige Rückblenden spielt der ganze Film in dieser Hütte. Und: Irgendwann taucht sogar Channing Tatum auf, aber ich sage nicht, wie!
 

Dieser Film ist für:

Alle, die Fans sind von Tarantinos verrückten Filmen - Einsteiger sollten lieber erst "From Dusk 'til Dawn" schauen, um sich an die unvermittelte Gewalt zu gewöhnen.
 
 
 
 
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Redaktion: shom / juvo
Bilder: © Universum (2)
Letzte Aktualisierung: 27.01.2016, 15:23 Uhr
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