Freddie macht's: Lokführerin

Deutschlandweit fehlen Lokführer und auch in Hessen fallen immer wieder Züge aus, weil es einfach zu wenig Personal gibt. Freddie nimmt sich der Sache an und testet den Job der Lokführerin – inklusive Probefahrt.

Lokführerinnen und Lokführer werden in Hessen dringend gesucht, denn der Bahn und den regionalen Verkehrsbetrieben fehlt es schon jetzt an Personal. Und in Zukunft soll der öffentliche Nahverkehr sogar noch ausgebaut werden. So sollen möglichst viele Menschen dazu bewegt werden, die Bahn anstelle ihres Autos zu nehmen.

Freddie ist stolz auf ihren Praktikanten-Anstecker

Wie immer, wenn Not am Mann ist, nimmt diese Freddie aus dem schönen Nachmittag sich der Sache an und macht den Jobtest – dieses mal als Lokführerin.

Begleitet wird sie dabei von Ismayil, der zum Lokführer ausgebildet wird, und seinem Ausbilder Christian. Christian ist erfahrener Lokführer und kennt sich aus im Rhein-Main-Gebiet. Er weiß beispielsweise, an welcher Haltestelle die meisten Leute zum Zug rennen: "An der Konstablerwachse", berichtet er lachend.

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So werdet ihr Lokführer*in

  • eine Ausbildung zum Lokführer oder zur Lokführerin dauert drei Jahre, kann bei guter Leistung aber auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden.
  • Mitbringen sollte man einen guten Hauptschulanschluss oder einen Realschulabschluss.
  • Außerdem muss man "bahntauglich" sein: Bevor ihr mit der Ausbildung beginnen könnt, wird überprüft, ob ihr gesund seid, gut hören und sehen könnt. Auch wenn man eine Brille hat, ist das kein k.o.-Kriterium: Denn wenn man mit Sehhilfe 100 Prozent Sehkraft erreichen kann, steht der Ausbildung nichts im Weg.
  • Je nach Ausbildungsjahr verdient ihr bei der Bahn zwischen etwa 1.000 Euro und 1.208 Euro im Monat (brutto). Mehr Infos gibt's auf der Karriereseite der Bahn.
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In der Ausbildung zum Lokführer lernt ihr die Regeln im Bahnbetrieb, das Rangieren und Fahren von Zügen und Fahrzeugstörungen zu erkennen und zu beseitigen. Nach der dreijährigen Ausbildung könnt ihr euch weiterqualifizieren, zum Beispiel zum Meister für Bahnverkehr oder zum Fachwirt für Bahnbetrieb. Außerdem kann man anschließend als Disponent oder auch Ausbilder und Trainer arbeiten.

Freddie fährt eine S-Bahn

"Es kommt ab und zu echt mal vor, dass sich die Leute bedanken für eine Fahrt, die ich gemacht hab und das freut mich am meisten bei meinem Job", erzählt Ismayil. Aber natürlich bekommen Lokführer und Lokführerinnen auch häufig die schlechte Laune ihrer Fahrgäste zu spüren, wenn Züge verspätet sind oder ausfallen. "Die sind ja dann nicht sauer auf mich persönlich", meint Christian. Auch für Ismayil überwiegen die positiven Seiten des Jobs. Besonders gefällt ihm, nicht den ganzen Tag im Büro verbringen zu müssen.

Nachdem Christian und Freddie den Zug innen und außen gecheckt haben, darf Freddie ihre erste S-Bahn-Fahrt machen. Wie sie sich dabei angestellt hat, seht ihr im Video:

Videobeitrag

Video

zum Video Freddie fährt mit 25 Sachen S-Bahn im Frankfurter Rangierbahnhof

Freddie macht's: Lokführerin
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Sendung: YOU FM, Der schöne Nachmittag, 01.10.2019, 14:00 Uhr

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