Muso
Muso will nur vergleichbar mit sich selbst sein. Bild © YOU FM

Muso besetzt eine ziemlich eigene Nische im Deutschrapkosmos. Der Rapper, der seine Alben gerne nach Eissorten benennt, spricht im YOU FM featuring FLEX FM Interview über seine Dämonen und die Parallelen zwischen Pop und Hip-Hop.

Muso rappt seit er 12 Jahre alt ist. Als Kind habe er sich jedes Jahr beim Geburtstagskerzen auspusten gewünscht, Rapper zu werden. Und so ist es dann auch gekommen. Doch dabei ist es nicht geblieben. Mittlerweile rappt er nicht nur, er lässt auch Gesangsparts einfließen. "Ich glaub, meine Stimme ist für Autotune gemacht", erklärt Muso.

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Überhaupt hält der Musiker, der in einem Heidelberger Vorort wohnt, nicht allzu viel von Genregrenzen. Hip-Hop und Pop näherten sich immer mehr an. Oder anders gesagt: "Hip-Hop ist der Pop 2019", so Muso im YOU FM featuring FLEX FM Interview.

Muso wächst nahe der Schweizer Grenze auf. Er ist Trennungskind. Mit 15 Jahren bringt er fast 100 Kilogramm auf die Waage. Drogenkonsum und -verkauf bestimmen seinen Alltag. Dass sein Leben heute anders aussieht, verdankt er auch seiner Mutter. Sie habe ihm familiären Rückhalt gegeben, den viele seiner Kumpels nicht hatten. "Auch wenn ich so viel Aggression und Gewalt um mich rum hatte, ihre Liebe hat mir aus dem Sumpf rausgeholfen. Deshalb bin ich der Mensch, der ich bin", erklärt Muso.

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Von Stracciatella zu Amarena

Muso
Nach "Straciatella now" veröffentlichte Muso 2016 das Album "Amarena". Bild © YOU FM

2012 wurde Muso von einigen schon als das nächste große Ding gehandelt. Er wurde von Chimperator gesignt, doch sein erstes Album "Straciatella now" brachte nicht den gewünschten Erfolg. Zu dieser Zeit habe er sich viele Gedanken gemacht und gezweifelt, erzählt Muso. "Ich hab mich nicht verstanden gefühlt", sagt der Halbitaliener. "Meine Zeit war nicht ready, ich war nicht ready. "

In seinen Zwanzigern hatte er viel mit seinen Dämonen zu kämpfen, erzählt er. Sein damals sehr düsterer Sound habe ihn noch weiter in die Depression rutschen lassen. Heute sei er entspannter und seine Zweifel hat er hinter sich gelassen. "Ich war noch nie so glücklich wie jetzt", sagt Muso zu Moderator Simon.

Neben einer persönlichen Entwicklung hat sich auch die Art, wie er Musik produziert, verändert. Per App hält Muso seine Ideen fest, auch unterwegs, wenn ihm eine Melodie in den Kopf kommt. Das wirkt sich auch auf seinen Output aus: "Ich glaub, ich hab 300 Songs gebounct in den letzten Jahren". Was er aktuell veröffentlicht, sei die Quintessenz dessen.

Sendung: YOU FM featuring FLEX FM, 06.06.2019, 22:00 Uhr

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