Dogs of Berlin
Fahri Yardım (links) und Felix Kramer spielen die beiden Komissare in der neuen Serie. Bild © Imago Images, picture-alliance/dpa

Neo-Nazis, Drogen-Clans und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft - die neue Netflixserie "Dogs of Berlin" bringt diese Themen unter einen Hut. Wir sagen euch, ob das Ganze auch geklappt hat und ob es sich lohnt, reinzuschauen.

Darum geht's in "Dogs of Berlin"

Die neue Serie von Christian Alvart, Macher der Tschiller-Tatorte mit Til Schweiger, sorgt für Diskussionen. Es geht um den Mord an einem deutschen Nationalspieler mit türkischen Wurzeln. Verwickelt sind irgendwie arabische und kroatische Clans, ein bisschen auch die Polizei – und mittendrin noch Neo-Nazis, alleinerziehende Mütter, Ex-Knasti-Mädels auf Bewährung und die Fußball-Nationalmannschaft. Natürlich nicht die echte. Die zehn Folgen à 60 Minuten könnt ihr auf Netflix sehen.

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Anfangs muss man erstmal in die Serie rein finden. Es gibt etliche Handlungsstränge, auf die man sich unfassbar konzentrieren muss. Außerdem tauchen einige Figuren mal auf, verschwinden für ein paar Folgen und kommen dann plötzlich wieder. Also viel zu viele Personen, die irgendwie alle involviert sind. Insgesamt kommen in der ersten Staffel 250 Figuren vor. Als wäre die komplizierte Story nicht schon anstrengend genug – die Dialoge sind es auch. Wenn man die ersten drei, vier Folgen aber hinter sich hat, will man auch wissen, wie es ausgeht.

Fazit:

Dogs of Berlin
Die Polizei ermittelt in einem Mordfall an einem deutschen Nationalspieler. Bild © picture-alliance/dpa

In "Dogs of Berlin" stehen viele strittige Themen im Vordergrund, die in Deutschland aktuell heiß dikutiert werden: Integration, die Rockerszene, Rechtsextreme und Fußballstars mit Migrationshintergund, die lieber für Deutschland spielen anstatt für ihr Ursprungsland. Etwas zu viel, um alles in einer Serie unterzubringen. Die Bilder und Ideen sind super, aber die Texte sind schlimm. Und fünf Folgen hätten auch gereicht. Man verpasst nichts, wenn man "Dogs of Berlin" nicht guckt.

Ist für:

1. Menschen mit guter Konzentrationsfähigkeit

2. Fans von "4 Blocks"

3. Leute, die Arschlöcher gut ertragen

Sendung: YOU FM, Worktime, 18.12.2018, 11:30 Uhr

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