Sandra Bullock mit verbundenen Augen
Vor dem unsichtbaren Monster in "Bird Box" schützt nur eine Augenbinde. Bild © picture alliance/Everett Collection

Für die Charaktere des Netflix-Films "Bird Box", in dem Sandra Bullock die Hauptrolle spielt, gilt: Niemals hinschauen. Nur wer die Augen geschlossen hält, kann dem Tod entkommen. Ob sich das Anschauen für euch lohnt, lest ihr hier.

Die Welt wird heimgesucht von seltsamen Wesen, die man nicht sieht. Wenn man aber hinschaut, dann hat man sofort den Drang, sich umzubringen. Als das Sterben in Russland und im Rest von Europa beginnt, ist Malorie (Sandra Bullock) gerade weit weg in den USA und mit ihrer Schwester beim Arzt. Malorie ist schwanger, scheint sich allerdings kaum darüber zu freuen. Auf dem Weg nach Hause erwischt es Malories Schwester - danach ist nichts mehr, wie es war.

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Malorie landet mit anderen Gestrandeten in einem Haus, dessen Fenster abgedunkelt sind - und sich niemand wagt, ohne Augenbinde nach draußen zu gehen. Als es keine Alternative mehr gibt, macht Malorie sich mit zwei Kindern auf, um über den Fluss an einen offenbar sicheren Ort zu gelangen. Immer mit dabei: Augenbinden - mit denen geht es sogar krass durchs Wildwasser. Aber die drei sind nicht allein, die Monster sind immer in der Nähe.

Deshalb solltet ihr euch "Bird Box" angucken:

"Bird Box" lebt von Schauspielern wie Sandra Bullock und John Malkovich. Auch Musik und Bilder sind eindringlich. Alles in allem ist der Streifen ein Grusel, der sich für Weicheier eignet. Ist vielleicht auch ganz nett, wenn man mal nicht kurz vor dem Herzinfarkt steht, nur weil ein Film ab 16 ist.

Watchlist Bird Box mit Sandra Bullock
Malorie (Sandra Bullock) landet mit anderen Gestrandeten in einem Haus, kann dort aber auch nur für begrenzte Zeit bleiben. Bild © picture alliance/Everett Collection

Ordentlich was her machen die Szenen am Anfang, wenn Menschen reihenweise umkippen, mit Autos in andere Autos fahren oder sich anderweitig ins Jenseits befördern. Auch die Bootsfahrt von Malorie mit den beiden Kindern hat es in sich: Teils ist die Augenbinde sogar vor der Kamera und wir sehen, was Malorie sieht - nichts.

Insgesamt betrachtet könnte "Bird Box" aber mehr. Denn hier geht es eigentlich fast kuschelig in die Apokalypse: Die Monster sieht man nie. Es weht einfach nur starker Wind und ein paar Blätter fegen durch die Gegend und wenn sich die Pupillen der Menschen nicht verändern würden, wüsste man gar nicht, dass was passiert.

Natürlich wird das Ende der Welt benutzt, damit Fragen zu Beziehungen und Familie beantwortet werden können, aber wer sich noch an "A quiet place" erinnert, in dem eine Familie in völliger Stille lebt, weil die Monster auf Geräusche reagierten - da hat man sich noch richtig in den Sitz gekrallt.

Ist für:

  1. Fans von Sandra Bullock.
  2. Freunde von seichtem Horror.
  3. Fans vom schnellen Stream - 2 Stunden sind fix rum.

"Bird Box"-Challenge kursiert im Netz

Can’t believe I have to say this, but: PLEASE DO NOT HURT YOURSELVES WITH THIS BIRD BOX CHALLENGE. We don’t know how this started, and we appreciate the love, but Boy and Girl have just one wish for 2019 and it is that you not end up in the hospital due to memes.

[zum Tweet]

Nachdem der Film bei Netflix sehr erfolgreiche Abrufzahlen hat, warnt Netflix jetzt per Twitter davor, die "Bird Box"-Challenge zu machen. Im Netz findet man zahlreiche Videos in denen Leute versuchen, alltägliche Dinge - wie Sandra Bullock im Film - mit Augenbinde zu erledigen.

YOU FM, Die beste Morningshow der Welt, 28.12.2018, 05:00 Uhr

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