Ein Paar berät über seine Finanzen

Fragt ihr euch am Monatsende auch immer, wo eigentlich eure ganze Kohle geblieben ist? Es gibt Apps, die euch genau aufzeigen, wie viel Geld ihr im Monat zur Verfügung habt und wie viel ihr wofür ausgebt. Wir haben drei für euch getestet.

Miete, Auto, Essen, Freizeit – all das kostet jeden Monat Geld. Und neben den ganzen Fixkosten kommt dann mal noch die schöne Herbstjacke, der Geburtstag vom besten Freund oder gelegentliches Essen gehen obendrauf – das läppert sich ganz schön. Wie soll man da den Überblick behalten? Mit der richtigen App funktioniert das ganz einfach unterwegs.

"Money Manager": Viele Funktionen, wenig Übersicht

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Haushaltsbuch-Apps können euch dabei helfen, den Überblick über eure Ausgaben zu behalten

Die Benutzeroberfläche von Money Manager
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Diese App verfügt im Menü über die meisten Funktionen, ist dafür aber nicht ganz so übersichtlich, da müsst ihr euch erstmal ein bisschen reinfuchsen. Allerdings bietet die kostenlose Version auch einige Features an, die bei der Konkurrenz nur mit Aufpreis in der Premiumvariante verfügbar sind.

Als eine von wenigen Apps könnt ihr hier Daueraufträge eingeben, die euch dann auch jeden Monat wieder angezeigt werden. Das erspart euch einiges an Zeit.

Bei der Eingabe werden vergleichsweise viele Daten abgefragt. Zum Beispiel Datum, Zeitpunkt, ob Bargeld, Konto oder Karte, Kategorie, Betrag und Beschreibung. Nicht alles sind Pflichtfelder, eine genaue  Eingabe ist aber gut für eine präzise Auswertung. Ein- und Ausgabenkategorien könnt ihr ganz individuell ändern.

Die App gibt es für Android und iOS und ist in der Basisversion kostenlos.

"Ausgaben Manager Tracker": Übersichtlichliches Dashboard

Die Benutzeroberfläche von "Manager Tracker"

Die App ist sehr übersichtlich und total einfach strukturiert. Hier könnt ihr eure Ausgaben und Einnahmen in eigene Kategorien wie Kleidung, Essen, Wohnen einordnen.  Im Dashboard der App werden Einnahmen, Saldo und Ausgaben angezeigt. Diese Übersicht zeigt am Monatsende genau, wofür man prozentual am meisten Geld ausgegeben hat und wo ihr vielleicht Spar-Potenzial habt.

Auch diese App ist für Android und iOS verfügbar und in der Basisversion kostenlos.

"Unser Haushaltsbuch": Leichte Bedienbarkeit

Die Benutzeroberfläche von "Unser Haushaltsbuch"

Unser Haushaltsbuch ist leicht zu bedienen. Ihr könnt die einzelnen Kategorien euren Bedürfnissen anpassen und euch sogar in den Kategorien einen Budgetrahmen setzen. Hier könnt ihr eintragen, ob ihr bar oder mit Karte bezahlt habt. Das Einfügen von Einnahmen und Ausgaben ist mit der Haushaltsbuch App total easy.

Außerdem könnt ihr die Daten aus der App mit deinem Google Konto auf anderen Geräten synchronisieren und sogar Statistiken exportieren. Was hier allerdings nervt, ist die Werbung, die sich immer mal wieder auf deinem Display ausbreitet.

Die App ist außerdem nur für Android verfügbar und in der Basisversion kostenlos.

Fazit: Mehr Funktionen vs. intuitive Bedienbarkeit

Alle diese Apps erreichen nur zuverlässige Ergebnisse, wenn ihr regelmäßig und genau deine Einnahmen und Ausgaben dokumentiert – dann erfüllen alle ihren Zweck. Der Money Manager punktet mit den meisten Funktionen und dem automatisiertem Abziehen eurer Fixkosten, dafür sind die beiden anderen Apps intuitiver zu bedienen.

Sendung: YOU FM, Die beste Morningshow der Welt, 24.09.2019, 07:00 Uhr

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