Haare

Weil die Friseure jetzt schon eine Weile geschlossen haben, sind viele Leute versucht, selbst Hand anzulegen. Uns hat ein Profi erzählt, warum ihr während der Isolation lieber nicht zur Schere greifen solltet und was ihr stattdessen mit eurer Matte auf dem Kopf anstellen könnt.

1. Finger weg von der Schere!

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Susanka und Nick bekommen Tipps von Friseur Steven

YOU FM Moderatoren Susanka und Nick Waben
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"Generell ist es äußerst schwierig, sich selbst die Haare zu schneiden", sagt Steven, der im Frankfurter Nordend einen Salon betreibt. Deshalb sollte man als Laie seiner Meinung nach am besten die Finger davon lassen: "Hinterher siehst du nicht so schön aus, wie wenn du es einfach wachsen lässt."

Doch weil gerade bei Kurzhaarschnitten einige Millimeter zu viel schon zu großem Unbehagen führen können, empfiehlt der Profi all jenen, die es nicht aushalten, den Bereich um die Ohren herum vorsichtig freizuschneiden. Auch den Nackenbereich könne man vorsichtig mit einer Haarschneidemaschine mit Sechs-Millimeter-Aufsatz trimmen. "Mehr würde ich nicht empfehlen", sagt Steven. Um es möglichst gerade hinzubekommen, könnt ihr euch die Kontur vorher mit einem Kajal aufzeichnen, rät der Experte.

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Auch bei langen Haaren hält der Friseur nichts davon, selbst Hand anzulegen. "Auch wenn es nur die Spitzen sind, man bekommt das alleine selten gerade und ordentlich hin." Mit Haaröl könne man trockene Spitzen eine Weile gut in den Griff bekommen.

2. Pony kürzen – nur mit trockenem Haar

Bei Pony-Trägern, denen die Haare schon die Sicht nehmen, empfiehlt Steven, sich Millimeter für Millimeter vorzuarbeiten. "Und den Pony nur im trockenen Zustand schneiden, sonst ist er am Ende viel zu kurz."

Wenn man zur Schere greift, sollte man auf keinen Fall die aus der Küchen nehmen. "Die ist zu stumpf, da bekommt man keine klare Schneidelinie hin", weiß Steven.

3. Gutes Styling kann von langer Matte ablenken

Wenn ihr euch an die Empfehlung des Friseurs haltet und die Haare schön auf eurem Kopf gezüchtet habt, könnt ihr euch mit Stylingprodukten behelfen: Der Friseur empfiehlt Stylingpasten oder Salzsprays, um eure Matte in Form zu bringen.

4. Ansatz mit Farbspray kaschieren

Bei gefärbten Haaren fällt es auf, wenn man ein Weilchen nicht beim Friseur war. Aber auch beim Färben ist "Do it yourself" nur bedingt zu empfehlen, weiß Steven: "Grade im Blondbereich ist davon abzuraten, weil das Ergebniss schnell orange oder gelb werden kann". Sein Tipp, um Färbeunfälle zu vermeiden: auf Farbsprays zurückgreifen. "Die halten zwar nur bis zur nächsten Haarwäsche, aber da macht man nichts verkehrt."

5. Zeit nutzen zur Pflege

Viele von uns haben aktuell mehr Zeit als sonst. Haarprofi Steven empfiehlt diese dafür zu nutzen, die Haare mit einer ausgiebigen Kur zu pflegen.

Sendung: YOU FM, Die beste Morningshow der Welt, 16.04.20, 07:40 Uhr

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