Nick beim Training
Sportjunkie Nick klärt für euch, was beim Workout wirklich etwas bringt. Bild © Pexels/YOU FM/Nick

Wer bisher noch keine Motivation für Sport hatte, der könnte jetzt den entscheidenden Schub bekommen, denn: Es ist Frühling! Nick aus der besten Morningshow der Welt ist nicht nur Sportjunkie, sondern auch diplomierter Sportwissenschaftler und klärt deshalb für euch die größten Fitness-Mythen. Damit wird euer Training garantiert kein Fail!

#10: Können wir Fett in Muskeln umwandeln?
# 9: Ohne Eiweiß-Shakes geht nichts!
# 8: Nach dem Kranksein schnell weiter trainieren
# 7: Bei Seitenstechen einfach weiterlaufen
# 6: Der Körper fängt erst ab 20 Minuten laufen an, Fett zu verbrennen
# 5: Das Gewicht ist entscheidend
# 4: Muskelkater geht schneller weg, wenn man weiter trainiert
# 3: Sind 15 Minuten Trampolin springen so effektiv wie 30 Minuten joggen?
# 2: Sportbekleidung von teuren Marken ist besser als vom Discounter
# 1: Sixpack dank Sit-ups?

Mythos 10: Kann man Fett in Muskeln umwandeln?

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Nick sagt: "Fettzellen bleiben Fettzellen"

"Man kann Fett nicht in Muskeln umwandeln. Die Fettzellen bleiben immer vorhanden. Alle Menschen haben welche, auch wenn sie schlank sind, bei denen sind die Zellen dann nicht so prall gefüllt.

Aus dem Fett in Fettzellen kann keine Muskulatur aufgebaut werden, aber um Muskelzellen aufzubauen, müssen wir uns bewegen und dafür brauchen wir Energie. Die besten Energiespeicher sind wiederum Fettzellen. Und wenn unsere Muskeln arbeiten, leeren sich diese wie die Benzintanks von Autos. Heißt: Bewegung macht mehr Muskeln und das Fettgewebe schrumpft."

Mythos 9: Ohne Eiweiß-Shakes geht nichts!

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Nick sagt: "Kommt auf die Ernährung an"

"Wenn ihr einen Beach-Body mit flachem Bauch und dickem Biceps wollt, dann braucht ihr Eiweiß, denn das ist entscheidend für den Zell- und Muskel-Aufbau. Eiweiß besteht aus Aminosäuren und die müssen größtenteils über die Nahrung aufgenommen werden. Wenn ihr das nicht schafft, dann sind Shakes als Ergänzung sinnvoll.

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Proteinshake

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Nick erklärt Susanka, warum Eiweiß so wichtig für den Körper ist

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Sagen wir ein Kerl wiegt 80 Kilogramm: Dann isst er morgens zwei Eier, plus ein Schälchen Quark. Mittags 200 Gramm Hähnchen mit Reis. Und zum Abendbrot nochmal zwei Eier. Wenn er jetzt auf diese zwei Extra-Eier abends keinen Bock hat, kann er sich stattdessen auch nen Eiweiß-Shake reinziehen."

Mythos 8: Nach dem Kranksein schnell weiter trainieren

Eigentlich seid ihr motiviert ins neue Jahr gestartet und immer noch voller guter Vorsätze, doch jetzt hat euch die Erkältungswelle erwischt. Und jetzt fragt ihr euch, wann ihr wieder mit dem Sport anfangen könnt!? Weil Nick zwar Diplom-Sportwissenschaftler ist, aber kein Arzt, haben wir uns mit dieser Frage an Dr. Florian Schumacher gewandt:

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Dr. Florian Schumacher sagt: "Bei einer schweren Erkrankung zwei bis drei Wochen pausieren."

"Wenn es eine schwere Viruserkrankung war, kann das tatsächlich eine Herzmuskelentzündung verursachen und wenn das Herz dann richtig arbeiten muss, dann kann sich eine richtige Herzmuskelerkankung ausbreiten und man kann sogar auf der Intensivstation landen. Grundsätzlich gilt: Bei einer schweren Erkrankung, also eine, bei der man richtig Fieber hatte und im Bett gelegen hat, sollte man definitiv zwei bis drei Wochen pausieren", sagt er.

Mythos 7: Weiterlaufen mit Seitenstechen

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Nick sagt: "Kommt darauf an."

"Bei leichtem Seitenstechen solltet ihr weiterlaufen: Arme hoch und in den Bauch atmen. Bei sehr schwerem Seitenstechen, bei dem ihr wirklich nicht atmen könnt: Stehen bleiben - sonst hyperventiliert ihr. Wenn das Seitenstechen jedes Mal beim Laufen auftritt, lieber mal zum Arzt gehen."

Mythos 6: Der Körper fängt erst ab 20 Minuten laufen an, Fett zu verbrennen

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Nick sagt: "Immer, wenn ihr Sport macht, werden Kalorien verbrannt..."

"... und damit auch Fett. Bei längeren Einheiten ist nur der Anteil der Fettverbrennung höher im Vergleich zu Kohlenhydraten und Eiweißen. Muss man nicht im Detail verstehen. Fakt ist: Am besten variiert ihr das Ausdauertraining. Mal langsam und lange laufen, mal kurz und schnell, mal Intervalle."

Mythos 5: Das Gewicht ist entscheidend

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Nick sagt: "Scheiß auf die Waage!"

"Gewicht ist nicht entscheidend. Weniger wiegen heißt nicht, dass es euch besser geht und ihr fitter seid. Außerdem wiegen Muskeln mehr als Fett. Deshalb kann es sein, dass ihr gleich viel wiegt und trotzdem schärfer ausseht. Muskeln schieben alles an die richtig Stelle."

Wie lange man trainieren muss, bis man etwas sieht, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Es gibt aber eine Faustregel, wie häufig man trainieren sollte:

  • einmal = keinmal
  • zweimal = so haltet ihr euer Level
  • ab dreimal = Fortschritte, bringt also etwas.

Mythos 4: Muskelkater geht schneller weg, wenn man weiter trainiert.

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Nick sagt: "Pause machen"

"Muskelkater entsteht durch Mikrorisse mit Wassereinlagerungen in den Muskeln. Deshalb sollte man Pause machen, sonst kann es zu schweren Verletzungen kommen. Höchstens ein softes Ausdauertraining ist sinnvoll. Eiweißreiche Ernährung kann die Heilung der Muskelfaserrisse beschleunigen", rät Nick.

Mythos 3: Sind 15 Minuten Trampolin springen so effektiv wie 30 Minuten joggen?

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Nick sagt: "Kommt darauf an."

"Grundsätzlich kann ich sagen: Trampolinspringen ist krass effektiv. Es gibt natürlich Unterschiede zwischen diesen kleinen Trampolinen aus den Sportkursen mit der Stange zum Festhalten vorne dran und diesen großen Spaß-Trampolinen - denn letzteres ist kein Workout, das so richtig kaputt macht. Um sich richtig auszupowern, würde ich empfehlen, Jumping in einem Kurs mit schneller Musik zu machen. Dann ist es effektiver als Joggen. Beim Laufen würde ich den Tipp geben, nicht nur in angenehmem Tempo zu laufen, sondern auch zwischendurch immer mal wieder Gas zu geben und 30 Sekunden zu sprinten", so Nick.

Mythos 2: Sportbekleidung von teuren Marken ist besser als vom Discounter

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Muss es das teure Funktionsshirt sein? Oder reicht der Discounter?

Nick sagt: "Beides funktioniert."

"Der Discounter reicht in den meisten Fällen. Mediziner von der Schön-Klinik in München haben das getestet. Die haben sich mit Wärmekameras angeschaut, wie die Wärmeabgabe bei Discounter und High-Class Shirts funktionieren. Ihr erkennt ein besseres Laufshirt daran, dass unterschiedliche Gewebe verwendet werden, zum Beispiel wenn im Nacken etwas dickeres Material verwendet wird, um vor Auskühlung zu schützen und an der Wirbelsäule dünner, weil man da stärker schwitzt.

Für Schuhe gilt das aber nicht unbedingt: Die Sporthochschule Köln und das ZDF haben den Test gemacht. Mit einer biomechanischen Laufschuhanalyse. Resultat: Die Billigmarken haben oft nicht das Know-How, um spezielle Laufschuhe zu bauen. Sind qualitativ nur so viel wert, wie sie auch kosten. Unter Umständen macht ihr euch die Knie und Füße kaputt", erklärt Nick.

Mythos 1: Sixpack dank Sit-ups?

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Wie funktioniert das mit diesen Bauchmuskeln? Und hilft es tatsächlich, Sit-ups zu machen? Christiano Ronaldo macht angeblich 3.000 Situps täglich, muss ich das auch, wenn ich einen flachen Bauch haben will?

Nick sagt: "Möglichst viele Bauchübungen für einen flachen Bauch zu machen, ist Quatsch!"

"Das muss nicht sein! Viele Leute denken: Ich will einen flachen Bauch, also muss ich möglichst viele Bauchübungen machen. Das ist Quatsch! Wenn ihr Sit-ups macht, heißt das nicht, dass ihr genau da Fett verliert. Für einen flachen Bauch und auch generell empfiehlt es sich, die großen Muskeln zu trainieren. Also keine Zeit verschwenden mit Wade, Nacken, Schultern. Viel besser ist es, ihr macht etwas für die Beine und den Rücken. Diese großen Muskeln verbrennen am meisten Fett und davon kriegt ihr am Ende einen flachen Bauch. Den Bauch zu trainieren ist aber natürlich auch gut. Für mehr Stabilität und weniger Rückenschmerzen", weiß Nick.

Sendung: YOU FM, Die beste Morningshow der Welt, 18.03.2019, 05:00 Uhr

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