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Facebook will ab sofort filtern, ob Inhalte wirklich falsch sind oder sie den Usern einfach nicht passen. Bild © Colourbox.de

Viele Facebook-Nutzer melden Artikel oder Inhalte massenhaft als falsch. Oft passt ihnen aber einfach nur der Inhalt nicht. Um einen Missbrauch des Meldesystems zu verhindern, bewertet Facebook ab sofort die Glaubwürdigkeit von Nutzern. Wie das funktioniert, erfahrt ihr hier!

Facebook-Nutzer können Berichte von Medien melden, wenn sie glauben, dass es sich um eine Falschmeldung handelt. Diese werden dann geprüft - in Deutschland übernimmt das das Recherchezentrum "Correctiv". Sollten die Faktenchecker tatsächlich herausfinden, dass der Inhalt falsch ist, wird die Reichweite des Artikels reduziert.

Facebook-Punktesystem

Facebook hat begonnen, die Glaubwürdigkeit seiner Nutzer zu bewerten. Wer massenhaft richtige Inhalte als Falschmeldungen markiert, wird mit einem negativen Wert abgestraft. Diese Vorgehensweise soll vor allem den Missbrauch der "Melden"-Funktion unter Kontrolle bekommen.

Wie genau der zwischen null und eins angesetzte Wert zusammengesetzt wird, ist nicht klar. Klar ist aber, dass die Bilanz der einzelnen Nutzer eine Rolle spielt:

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Mithilfe einer Skala wird die Vertrauenswürdigkeit von Facebook-Usern ab sofort eingeschätzt. Bild © Colourbox.de

Wer regelmäßig Falschnachrichten meldet und damit Recht hat, bekommt einen höheren Wert, als jemand, der immer wieder Artikel absichtlich als falsch meldet, nur weil er anderer Meinung ist und gezielt Inhalte aus dem Netzwerk entfernen lassen will. Entscheidend wäre jeweils das Urteil der Faktenchecker.

Wie das Verfahren im Detail aussieht, verrät Facebook nicht. Das liegt daran, dass Nutzer, die das Meldeverfahren manipulieren wollen, genau wüssten, wie sie verhindern können, dass Facebook ihre Glaubwürdigkeit herabstuft.

Sendung: YOU FM - Worktime, 23.08.2018, 10:00 Uhr

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