Spendendose
Mit diesen Dos and Dont's seid ihr gerüstet fürs richtige Spenden. Bild © picture-alliance/dpa

Nicht nur die Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Die aktuelle Flüchtlingssituation bestimmt seit Wochen die Schlagzeilen - dabei sind die Zahlen seit 2015 enorm gesunken. Trotzdem sind allein im Juni 629 Menschen auf der Mittelmeerroute ertrunken. Auch das könnte ein Anlass zum Spenden sein.

Spenden
Mit diesen Tipps kommt eure Spende auch an. Bild © picture-alliance/dpa

Damit eure Spende auch dort ankommt, wo ihr sie haben wollt, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Denn nicht alle Einrichtungen, die um Spenden bitten, sind auch seriös. Aber mit unseren Dos and Don'ts fürs Spenden seid ihr auf der sicheren Seite.

Die drei Dos für Spenden

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So sieht das DZI-Siegel aus. Bild © DZI

1. Das DZI-Spendensiegel:
Dabei werden Organisationen jährlich vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüft – beispielsweise ob sie ihre Spenden ordnungsgemäß und sparsam verwenden. Das Siegel ist ein guter Anhaltspunkt. Kein Siegel? Dann solltet ihr zumindest einen guten Draht haben: Kennt ihr jemanden, der sich dort engagiert? Dann lassen sich offene Fragen schnell klären (Punkt 2).

2. Vitamin B:
Ihr kennt jemanden, der bei einer Initiative mitarbeitet? Dann ist das ein guter Anfang. Ihr könnt den Kumpel über das Projekt löchern und fragen, wo die Spenden hingehen. So ist es natürlich auch einfach zu erfahren, was aus eurer Spende geworden ist.

3. Online-Spenden – Teil 1:
Bei Spendenaufrufen auf Seiten von Shops oder in Sozialen Medien kommen oft zusätzliche Gebühren auf euch zu, zum Beispiel bei PayPal. Die Lösung: Wer einem Projekt helfen will, sollte lieber direkt auf der Webseite einer Organisation spenden. Dort ist es am sichersten und am kostengünstigsten.

Die drei Don'ts für Spenden

Spenden Überweisung
Bei manchen Spendenaufforderungen solltet ihr aufpassen. Bild © Imago

1. Gießkanne vermeiden:
Um ein Projekt voran zu bringen, ist es für die Organisationen besser, wenn ihr eure Spende konzentriert an eine Organisation spendet. So behaltet auch ihr den Überblick, wo ihr investiert habt. Das Gießkannenprinzip, wonach ihr zum Beispiel 50 Euro auf fünf verschieden Organisationen aufteilt, ist weniger sinnvoll. Denn denkt daran, dass mit jeder Spende auch ein Verwaltungsaufwand entsteht – zum Beispiel muss eine Spendenquittung geschrieben werden.

2. Online-Spenden – Teil 2:
In sozialen Netzwerken werden schnell Spendenaufrufe geteilt – aber wenn ihr nicht erkennen könnt, wer dahinter steckt, solltet ihr solchen Aufrufen nicht trauen. Und auch hier solltet ihr auf das Spendensiegel des DZI achten.

3. Ein leichtes Erkennungsmerkmal:
Ihr habt das Gefühl, dass ihr zur Spende gedrängt werdet. Die Werbung in eurem Briefkasten vermittelt Zeitdruck und euch werden extrem mitleidserregende Fotos gezeigt, dann könnt ihr die Organisation guten Gewissens ignorieren.

Sendung: YOU FM, Worktime, 10.07.2018, 13.20 Uhr

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