Spendendose

Immer weniger Menschen in Deutschland spenden, allerdings werden von diesen Menschen immer höhrere Summen für gute Zwecke abgegeben. Ihr überlegt auch, etwas von eurem Geld zu spenden? Dann solltet ihr diese Tipps auf jeden Fall kennen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Gerade zu Weihnachten denken viele Menschen ans Spenden

Spenden
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Damit eure Spende auch dort ankommt, wo ihr sie haben wollt, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Denn nicht alle Einrichtungen, die um Spenden bitten, sind auch seriös. Aber mit unseren Dos and Don'ts fürs Spenden seid ihr auf der sicheren Seite.

Die drei Dos für Spenden

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1. Das DZI-Spendensiegel:
Dabei werden Organisationen jährlich vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüft – beispielsweise ob sie ihre Spenden ordnungsgemäß und sparsam verwenden. Das Siegel ist ein guter Anhaltspunkt. Kein Siegel? Dann solltet ihr zumindest einen guten Draht haben: Kennt ihr jemanden, der sich dort engagiert? Dann lassen sich offene Fragen schnell klären (Punkt 2).

2. Vitamin B:
Ihr kennt jemanden, der bei einer Initiative mitarbeitet? Dann ist das ein guter Anfang. Ihr könnt den Kumpel über das Projekt löchern und fragen, wo die Spenden hingehen. So ist es natürlich auch einfach zu erfahren, was aus eurer Spende geworden ist.

3. Online-Spenden – Teil 1:
Bei Spendenaufrufen auf Seiten von Shops oder in Sozialen Medien kommen oft zusätzliche Gebühren auf euch zu, zum Beispiel bei PayPal. Die Lösung: Wer einem Projekt helfen will, sollte lieber direkt auf der Webseite einer Organisation spenden. Dort ist es am sichersten und am kostengünstigsten.

Die drei Don'ts für Spenden

Spenden Überweisung

1. Gießkanne vermeiden:
Um ein Projekt voranzubringen, ist es für die Organisationen besser, wenn ihr eure Spende konzentriert an eine Organisation spendet. So behaltet auch ihr den Überblick, wo ihr investiert habt. Das Gießkannenprinzip, wonach ihr zum Beispiel 50 Euro auf fünf verschieden Organisationen aufteilt, ist weniger sinnvoll. Denkt daran, dass mit jeder Spende auch ein Verwaltungsaufwand entsteht – zum Beispiel muss eine Spendenquittung geschrieben werden.

2. Online-Spenden – Teil 2:
In sozialen Netzwerken werden schnell Spendenaufrufe geteilt – aber wenn ihr nicht erkennen könnt, wer dahinter steckt, solltet ihr solchen Aufrufen nicht trauen. Und auch hier solltet ihr auf das Spendensiegel des DZI achten.

3. Druck und schlechtes Gewissen:
Ihr habt das Gefühl, dass ihr zur Spende gedrängt werdet. Die Werbung in eurem Briefkasten vermittelt Zeitdruck und euch werden extrem mitleidserregende Fotos gezeigt, dann könnt ihr die Organisation guten Gewissens ignorieren.

Weitere Informationen

Immer weniger Deutsche spenden, aber Volumen bleibt stabil

Die Deutschen haben in diesem Jahr von Januar bis September rund 3,3 Milliarden Euro gespendet. Im Vergleich zu 2018 ist die Spendensumme damit um 1,3 Prozent gesunken. Dennoch ist es laut deutschem Spendenrat der drittbeste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005. Die Zahl der Spender sinkt allerdings: In den ersten neun Monaten 2019 gaben rund 15,7 Millionen Menschen Geld an gemeinnützige Organisationen oder Kirchen. Das waren etwa 800.000 Menschen weniger als im Vorjahr.

Ende der weiteren Informationen

Sendung: YOU FM, Worktime, 06.12.2019, 13.00 Uhr

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