Leonies Baby Challenge Fazit
Nach fünf Tagen Baby Challenge hat Frau Leonie es geschafft. Bild © Saskia Schmidt

Eine ganze Woche lang hat sich Frau Leonie um einen Babysimulator gekümmert. Sie hat zwischen lautem Geschrei und Kinderwagen-Schleppen einige Hürden meistern müssen - aber auch Schönes erlebt. Erfahrt hier, wie ihr Fazit ausfällt und was die Auswertung des Simulators ergeben hat.

In den ersten beiden Tagen war ich ehrlich gesagt einfach nur überfordert, gestresst und hatte keine Bindung zu Carl. Erst am dritten Tag merkte ich, nachdem er das erste Mal jauchzte: "Hey, man kann dich ja auch lieb haben."

Aller Anfang ist schwer

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Es war mir die ganze Woche über peinlich, mit einem Plastikbaby in der Öffentlichkeit rumzulaufen. Immer wenn ich es herausgeholt habe, wurde ich komisch angeschaut.

Es hat mich total beruhigt, wenn er geschlafen hat. Denn dann machte er so leise Atemgeräusche. Das war wirklich entspannend. Es erinnerte mich ein bisschen an meinen Hund früher, als er geschlafen hat. Es gibt eigentlich kaum ein entspannenderes Geräusch als das. Verrückt, dass man das auch bei einem Simulator so empfinden kann.

Selbstgespräche mit Carl

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Mit der Zeit hat sie sich so sehr an das Wiegen gewöhnt, dass es automatisch passiert ist. Bild © Saskia Schmidt

Ich habe mich mehrfach dabei ertappt, wie ich zum Beispiel mein Handy in der Hand hielt und mich dabei hin und her gewogen habe. Obwohl ich das Baby nicht auf dem Arm hatte! Das Wiegen ist schon richtig in meinen Habitus übergegangen. Das ist spooky!

Und es wurde noch gruseliger: Am vierten Tag wies mich eine Kollegin darauf hin, dass ich mit Carl gesprochen habe. In dem Moment habe ich das überhaupt nicht gemerkt.

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Endlich wieder Zeit für mich

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Auch wenn die Trennung mit Carl seltsam war nach fünf Tagen, freut sich Leonie wieder auf ihre zurückgewonnene Freizeit. Bild © Saskia Schmidt

Ich hätte Carl trotzdem auf keinen Fall behalten wollen. Die Trennung ist mir nicht sonderlich schwer gefallen. Aber es war schon ein komisches Gefühl, ihn wieder in den Karton zu legen und an den Absender zurück zu schicken.

Ich freue mich auf meine Freizeit, die ich nun wieder habe. Allerdings weiß ich gerade gar nicht, was ich mit so viel Zeit für mich selber anfangen soll. Komisch, dass man sich so schnell auf einen neuen Rhythmus einstellen kann.

Zu viel oder ein Kinderspiel?

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Die Baby Challenge hat sie Nerven, Schlaf und viel Aufmerksamkeit gekostet! Bild © Saskia Schmidt

Es war auf keinen Fall ein Kinderspiel! Die ersten Tage waren sicherlich zu viel. Dann war es zwar anstrengend, aber wir haben uns irgendwie eingespielt. Auch wenn der Schlafrhythmus von Carl jeden Tag anders war. Ich musste immer dann schlafen, wenn er auch schläft.

Respekt vor allen Eltern!

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Was ich sonst noch gelernt habe, ist, dass man als Elternteil nie alles richtig machen kann. Ich habe ein komplettes Protokoll bekommen und weiß im Nachhinein, wo meine Fehler lagen. Das hat man im wirklichen Leben nicht. Ich glaube aber, dass man ähnlich viele Fehler macht, wie ich diese Woche mit Carl. Aber es fand ja auch eine Entwicklung statt. Mit der Zeit sind mir weniger Fehler passiert und ich denke, so ist es auch im normalen Leben. Man groovt sich einfach ein.

Das Protokoll des Simulators ergab, dass ich eine 46 prozentige Erfolgsquote erzielt habe. In 134 von 147 Fällen hab ich richtig reagiert. Allerdings habe ich es oft versäumt, ihn bei seiner Kopfhaltung zu unterstützen. Insgesamt senkte sich meine Fehlerrate mit der Zeit kontinuierlich.

Mein Fazit

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Auch wenn Frau leonie froh ist, dass es vorbei ist, hat sie Carl ein bisschen lieb gewonnen. Bild © Saskia Schmidt

Man braucht für ein echtes Baby auf jeden Fall die Liebe und Harmonie - die durch die Hormone freigesetzt werden - um das zu meistern. Damit ist es vielleicht noch kein Kinderspiel, aber ohne ist es definitiv zu viel.

P.S.: Den Ohrwurm "Hallo Caaaarl, hallo Caaaarl" werde ich wohl nie wieder los!

Sendung: YOU FM, Dein Sonntagmorgen, 02.03.2018, 06:10 Uhr

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