mobiles Bezahlen
Handy ans Kartenterminal halten und fertig - so einfach kann bezahlen sein. Bild © Imago

Nie mehr Bargeld: Kunden der Sparkasse können jetzt auch mit ihrem Smartphone bezahlen. Eine neue App macht's möglich - aber noch nicht auf jedem Handy.

Vor etwa einem Monat hat Google seinen Bezahldienst "Google Pay" gestartet. Wer sein Konto bei der Commerzbank hat, kann seitdem schon mit seinem Smartphone zahlen. Jetzt bringt die Sparkasse für ihre Kunden einen ähnlichen Dienst auf den Markt.

Wie funktioniert das?

Mit der App "Mobiles Zahlen" macht ihr euer Handy zum Portemonnaie. Dafür müsst ihr einmalig eure Sparkassen-Girocard oder Kreditkarte in der App hinterlegen und durch eine TAN bestätigen. Beim Bezahlen haltet ihr das Handy dann einfach mit angeschaltetem Display an das Kartenterminal an der Kasse. Eine PIN muss erst ab Beträgen über 25 Euro angegeben werden. Abgerechnet wird wie bei einer normalen Kartenzahlung.

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Ob das Kartenterminal im Supermarkt das mobile Bezahlen unterstützt, erkennt ihr am Wellensymbol. In Deutschland werden es immer mehr Geschäfte, im Ausland ist es noch viel verbreiteter. Für Zahlungen in Deutschland muss die Girocard in der App hinterlegt sein, für Zahlungen im Ausland die Kreditkarte.

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Wer kann das?

Alle 50 Millionen Kunden der Sparkasse - vorausgesetzt, sie haben ein Android-Smartphone, das über die Übertragungstechnik NFC verfügt (alle Android-Handys in der Version 5.0).

Wie sicher ist das?

Neue Sparkassen App: Mobiles Bezahlen
Die neue App "Mobiles Bezahlen" hat die gleichen Sicherheitsstandards wie eine Zahlung mit Girocard. Bild © picture-alliance/dpa

Standardmäßig ist die App so eingestellt, dass für eine kontaktlose Zahlung nur das Display aktiviert sein muss. Wer es sicherer haben möchte, kann aber auch einstellen, dass das Handy vor dem Bezahlen entsperrt oder die App geöffnet werden muss.

Die Sparkasse selbst sagt: Die Daten sind sicher. Es gelten die gleichen Standards wie beim Zahlen mit Girocard oder Kreditkarte. Persönliche Daten wie der Name oder die Adresse werden beim Zahlvorgang nicht übermittelt. Und: "Aus Versehen" etwas zu bezahlen, nur weil man an einem Kassenterminal vorbeiläuft, ist ausgeschlossen: Man muss das Handy zum Zahlen nämlich ziemlich nah an das Gerät halten.

Und wenn ich nicht bei der Sparkasse bin?

Einige andere Banken bieten auch schon mobiles Bezahlen an. Die Commerzbank und ihre Tochter Comdirect, die Direktbank N26, die Bezahl-App Boon, die Landesbank Baden-Württemberg und die Digitalbank Revolut unterstützen zum Beispiel Google Pay. Ab August wollen auch die Volks- und Raiffeisenbanken über eine eigene App mobiles Zahlen anbieten.

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Sendung: YOU FM, YOU FM Worktime, 30.07.2018, 13 Uhr

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