facebook Klassen
Facebook will Nutzer zukünftig in arm und reich einteilen, um gezielter Werbung zu schalten. Bild © picture-alliance/dpa

Facebook hat ein Patent auf eine Technologie eingereicht, die eine automatische Klassifizierung der Nutzer nach ihrem sozialen Status möglich macht. Dieses Patent wurde jetzt veröffentlicht. Wir erklären euch, was das für euch bedeuten kann.

Kurz gesagt teilt Facebook uns damit alle in arm und reich ein. Die Technologie dafür ist da - inwieweit sie zurzeit eingesetzt wird, ist noch unklar. Es kann aber gut sein, dass ihr davon gar nichts merkt, denn die Klasse wird nicht auf eurem Profil angezeigt.

Wie soll das funktionieren?

Facebook identifiziert den sozialen Status der Nutzer anhand von verschiedenen Fragen in einem mehrstufigen Prozess. Dabei unterscheiden sich die Fragen nach Alter. Seid ihr beispielsweise in einem Alter zwischen 20 und 30 Jahren, will Facebook wissen, wie viele mobile Endgeräte ihr besitzt. Seid ihr zwischen 30 und 40 Jahren, ob ihr ein Haus besitzt.

Facebook Dark Ads
Dark Ads bei Facebook könnten eine Gefahr für die Bundestagswahl darstellen. Bild © Imago

Trifft letzteres zu, schaut Facebook als nächstes darauf, in welcher Gegend sich euer Haus befindet. Das könnt ihr euch also ein bisschen vorstellen, wie ein Baumdiagramm-Rätsel früher in der Bravo. Und am Ende kommt dann eure soziale Klasse raus.

Warum macht Facebook das?

Da geht es wie so oft um die Werbung, die Facebook uns anzeigt. Werbung auf Facebook ist auch jetzt schon personalisiert, zum Beispiel nach Interessen, die ihr bei Facebook angebt. Die Klassifizierung in Arbeiterklasse, Mittel- und Oberschicht ist aber neu. Da ist es naheliegend, dass Menschen aus der "Oberschicht" teurere Produkte angezeigt bekommen als sie die "Unterschicht" sieht.

Sendung: YOU FM Der schöne Nachmittag, 05.02.2018, 14:15 Uhr

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