Spendendose
Gerade in der Vorweihnachtszeit sind die Deutschen sehr spendenfreudig. Bild © picture-alliance/dpa

Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Die hr-Weihnachtsspendenaktion sammelt für die hessischen Tafeln. Der Sassenroth war bei einer Tafel vor Ort und hat mit angepackt. Wir haben ihn dabei begleitet und nennen euch drei Dos and Don'ts beim Spenden.

Der Hessische Rundfunk unterstüzt in seiner Weihnachtsspendenaktion in diesem Jahr die hessischen Tafeln. Zehntausende hilfsbedürftige Menschen sind in Hessen auf diese Einrichtungen angewiesen, die sie täglich mit Lebensmitteln versorgen. Der Sassenroth hat bei der Tafel in Butzbach einen Tag lang ausgeholfen.

Wie er das meistert und warum diese Arbeit so wichtig ist, seht ihr im Video:

Videobeitrag

Video

zum Video Der Sassenroth hilft bei der Tafel

Ende des Videobeitrags

Darauf solltet ihr beim Spenden achten

Spenden
Mit diesen Tipps kommt eure Spende auch an. Bild © picture-alliance/dpa

Damit eure Spende auch dort ankommt, wo ihr sie haben wollt, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Denn nicht alle Einrichtungen, die um Spenden bitten, sind auch seriös. Aber mit unseren Dos and Don'ts fürs Spenden seid ihr auf der sicheren Seite.

Die drei Dos für Spenden

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So sieht das DZI-Siegel aus. Bild © DZI

1. Das DZI-Spendensiegel: Dabei werden Organisationen jährlich vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüft – beispielsweise ob sie ihre Spenden ordnungsgemäß und sparsam verwenden. Das Siegel ist ein guter Anhaltspunkt. Kein Siegel? Dann solltet ihr zumindest einen guten Draht haben: Kennt ihr jemanden, der sich dort engagiert? Dann lassen sich offene Fragen schnell klären (Punkt 2).

2. Vitamin B: Ihr kennt jemanden, der bei einer Initiative mitarbeitet? Dann ist das ein guter Anfang. Ihr könnt den Kumpel über das Projekt löchern und fragen, wo die Spenden hingehen. So ist es natürlich auch einfach zu erfahren, was aus eurer Spende geworden ist.

3. Online-Spenden – Teil 1: Bei Spendenaufrufen auf Seiten von Shops oder in Sozialen Medien kommen oft zusätzliche Gebühren auf euch zu, zum Beispiel bei PayPal. Die Lösung: Wer einem Projekt helfen will, sollte lieber direkt auf der Webseite einer Organisation spenden. Dort ist es am sichersten und am kostengünstigsten.

Die drei Don'ts für Spenden

Spenden Überweisung
Bei manchen Spendenaufforderungen solltet ihr aufpassen. Bild © Imago

1. Gießkanne vermeiden: Um ein Projekt voran zu bringen, ist es für die Organisationen besser, wenn ihr eure Spende konzentriert an eine Organisation spendet. So behaltet auch ihr den Überblick, wo ihr investiert habt. Das Gießkannenprinzip, wonach ihr zum Beispiel 50 Euro auf fünf verschieden Organisationen aufteilt, ist weniger sinnvoll. Denn denkt daran, dass mit jeder Spende auch ein Verwaltungsaufwand entsteht – zum Beispiel muss eine Spendenquittung geschrieben werden.

2. Online-Spenden – Teil 2: In sozialen Netzwerken werden schnell Spendenaufrufe geteilt – aber wenn ihr nicht erkennen könnt, wer dahinter steckt, solltet ihr solchen Aufrufen nicht trauen. Und auch hier solltet ihr auf das Spendensiegel des DZI achten.

3. Ein leichtes Erkennungsmerkmal: Ihr habt das Gefühl, dass ihr zur Spende gedrängt werdet. Die Werbung in eurem Briefkasten vermittelt Zeitdruck und euch werden extrem mitleidserregende Fotos gezeigt, dann könnt ihr die Organisation guten Gewissens ignorieren.

Sendung: YOU FM Der schöne Nachmittag, 07.12.2017, 16 Uhr.

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