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23.09.2016

Neuer Messenger-Dienst

Hallo "Allo" - Tschüss WhatsApp?

Google mischt jetzt auch in Messengern mit. "Allo" heißt er und soll WhatsApp Konkurrenz machen. Vorgestellt hat ihn Google schon im Juli, aber jetzt gibt's ihn auch in den Stores. Wir haben die neue App für euch gecheckt und verraten euch, was sie kann.

Bekommt WhatsApp jetzt echte Konkurrenz?
 
 (Bild: Imago) Vergrößern
Es muss abgewartet werden, ob "Allo" eine echte Konkurrenz für andere Messenger wird.
Noch ist "Allo" keine ernstzunehmende Konkurrenz für WhatsApp. "Allo" kann alles, was WhatsApp auch kann: Im ganz normalen Chat Texte, Bilder und Videos verschicken, den eigenen Standort und Sprachnachrichten senden. Es gibt keine Sprach und Video-Chats, dafür hat Google eine eigene App namens "Duo" rausgebracht.

Was ganz süß ist: Es gibt bei "Allo" eine mega Auswahl an Stickern, ähnlich wie beim Facebook-Messenger.

Den Messenger gibt's kostenlos für Android und iOS.


Was unterscheidet Allo von anderen Messengern?
 
 (Bild: Screenshot Instagram) Vergrößern
"Allo" hat einen integrierten Assistenten - ein Pluspunkt zu anderen Messengern wie Threema oder WhatsApp.
"Allo" hat einen Assistent, der intelligente Nachrichten verschicken soll. Er analysiert eure Nachrichten und schlägt euch mögliche Antworten direkt vor. Oder ihr könnt den Assistenten fragen, wo es beispielsweise ein chinesischen Restaurant in der Nähe gibt. Dafür müsst ihr nie die App verlassen, ihr chattet also quasi privat mit dem Assistenten und fragt ihn Sachen. Den Stoff für die Antwort liefern die anderen Dienste von Google - zum Beispiel die Suchfunktion oder Maps.

Das soll tatsächlich ganz gut funktionieren - allerdings bisher nur auf Englisch. Wann "Allo" auch deutsch spricht, ist noch nicht bekannt.
 

Wie steht es um die Sicherheit?

Die Chats werden nicht verschlüsselt, da ist "Threema" beispielsweise schon viel weiter. Ihr könnt aber einen Incognito-Chat starten, dann werden die Chatprotokolle nach einer von euch festgelegten Zeit gelöscht und nicht auf den Google-Servern gespeichert.

Auch Edward Snowden hat schon auf Allo reagiert und riet seinen Followern bei Twittern, "Allo" nicht zu nutzen - aus Datenschutzgründen. Wir geben erst mal keine Download Empfehlung.


 
 
Redaktion: almu / anzi
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Letzte Aktualisierung: 23.09.2016, 11:37 Uhr
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