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27.07.2016

Was verändert sich eigentlich?

Kostenloses Upgrade auf Windows 10 läuft ab

Seit ziemlich genau einem Jahr könnt ihr euch ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 holen – zumindest wenn ihr jetzt schon Windows 7 oder Windows 8.1. auf eurem Rechner habt. Das geht aber nur noch bis zum 29. Juli 2016. Wir haben für euch gecheckt, ob sich lohnt, jetzt noch schnell das kostenlose Upgrade zu installieren.
 
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Das Windows-Fenster führt euch zum Upgrade.

So kommt ihr an das kostenlose Upgrade


Bis zum 29. Juli 2016 bekommen Windows 7 und Windows 8.1-Nutzer das kostenlose Upgrade automatisch. Windows 7-Nutzer müssen dafür das Service Pack 1 installiert haben und Windows 8 Nutzer auf Windows 8.1 updaten. Welche Version ihr nutzt und wie ihr an die aktuellste herankommt, findet ihr hier heraus.



Was ist neu?

 
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Der neue Startbildschirm unter Windows 10.
Geht es nach Microsoft, dann vereint Windows 10 das Beste aus Windows 7 und Windows 8. Und das fängt schon bei der Startseite an. Die ist unter Windows 10 zweigeteilt: Auf der linken Seite werden im Startmenü wichtige Funktionen und häufig genutzte Programme angezeigt. Auf der rechten Seite finden sich die App-Kacheln, die die Windows 8 Nutzer unter euch gut kennen.



Was gut ist, setzt sich durch

Auch die gute alte Taskleiste und der klassische Desktop, den es unter Windows 8 nicht mehr gab, kommen wieder. Info-Center: Hier findet ihr die wichtigsten Systeminformationen und die am häufigsten genutzten Funktionen. Taskansicht: Hier werden alle geöffneten Programme auf einen Blick nebeneinander angezeigt.

Lückenhafte Sprachassistentin

Neu – zumindest für die PC-Nutzung – ist auch Microsofts Sprachassistentin Cortana. Per Sprachbefehl oder Texteingabe legt Cortana Termine an, sucht im Netz oder öffnet Programme. Ganz rund läuft das aber noch nicht. Die Kollegen der c't mussten bei ihrem Test feststellen, dass Cortana oft die einfachsten Befehle nicht versteht.

Übersichtlicher Browser

Der ungeliebte Internet Explorer gehört mit Windows 10 der Vergangenheit an. Als neuen Browser wird Microsoft Edge an den Start gebracht. Der ist übersichtlich und schlicht, integriert Cortana, spielt Videos mit HTML-Technik ab. Nicht schlecht: Mit der integrierten Notizfunktion lassen sich Websites markieren und kommentieren.

Neue Sicherheitsvorkehrungen

Windows 10 will euer Gesicht zum Passwort machen. Für die Gesichtserkennung braucht ihr aber eine entsprechende 3D-Kamera.

Windows 10 will generell sicherer sein. Deswegen wird automatisch das Antiviren-Programm "Windows Defender" und der Virenscanner "Avast" in der aktuellsten Version automatisch mitinstalliert.


Was fällt weg?

 
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Das Media Center gibt es bei Windows 10 nicht mehr.
Bye Bye, Media Center!

Mit dem Media Center konntet ihr unter Windows 7 Multimediadateien an andere Geräte in eurem Heimnetzwerk schicken und Radio- und TV-Inhalte empfangen. Unter Windows 10 gibt's das nicht mehr.

Eingeschränkter Media Player

Der Media Player bleibt euch zwar erhalten – jedoch eingeschränkt. Wie schon bei Windows 8 könnt ihr damit nämlich keine DVD-Filme abspielen. Allerdings hat Microsoft angekündigt, im Windows Store eine kostenlose App zum Abspielen von Video-DVDs anzubieten. Richtig blöd wird's beim Thema Blue-Ray: Um die unter Windows 10 auf dem Rechner abspielen zu können, müsst ihr euch eine Software kaufen.

Wenig Spielereien

Zu den Neuerungen von Windows Vista gehörten die Gadgets - also diese kleinen Helfer für den Desktop, die euch Uhrzeit, Datum, Wetter oder Spielchen anzeigen. Die gab's schon bei Windows 8 nicht mehr und bei Windows 10 hat man wieder darauf verzichtet.

Solitaire, Minesweeper, Mahjong – In Sachen Spiele hat uns Microsoft immer ganz gut verwöhnt und die Games zum Zeitvertreib automatisch mit installiert. Bei Windows 10 ist erst mal nur die "Microsoft Solitaire Collection" dabei. Alle anderen Spiele muss man sich extra herunterladen.
 

Braucht man das?


Ihr kriegt hier ein brandneues Betriebssystem geschenkt, für das ihr nach dem 29. Juli 135 Euro und mehr zahlen müsst. Gerade für Windows 7-Nutzer ist der Umstieg eine gute Idee – zumal ihr dann auch länger den Support von Microsoft nutzen könnt.
 
Redaktion: frhe / nape
Bilder: © Microsoft (4)
Letzte Aktualisierung: 28.07.2016, 16:18 Uhr
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