(Bild: Imago)
21.07.2016

App Check

Diese Navi-Apps könnt ihr offline nutzen

Ohne hohe Handy-Rechnung im Urlaub navigieren - das versprechen Offline-Navi-Apps für euer Smartphone. Vor der Reise installiert ersparen sie euch die teure Roaming-Falle. Wir haben drei solcher Apps für euch gecheckt.
 

"Here" im Auto, zu Fuß oder für den ÖPNV nutzbar

 
 (Bild: Screenshot YOU FM) Vergrößern
"Here" ist in über 130 Ländern anwendbar.
Die App könnt ihr für die Navigation mit dem Auto, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln samt Fahrplandaten anwenden. Offlinekarten können auch auf der Speicherkarte abgelegt werden.

Verfügbare Länder: Offline Karten in 132 Ländern, Routen mit öffentlichen Verkehrsmitteln für über 1000 Städte in 40 Ländern

Kosten: Kostenlos

Fazit: Die App ist übersichtlich gestaltet und ihr könnt sofort loslegen. Die Bedienung ist selbsterklärend. Wenn man eine Route berechnet hat, zeigt die App automatisch die Strecke mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß an.

Geeignet für: iPhone, Android


"Navmii" nur für Autofahrer

 
 (Bild: Screenshot YOU FM) Vergrößern
Ihr könnt sehen, wer die App auf eurer Strecke noch verwendet und euch mit den Usern connecten.
"Navmii" ist eine reine Navigations-App für Autofahrer. Die App hat eine große Kartenauswahl, arbeitet allerdings mit Werbung. Das kann nervig sein.

Verfügbare Länder: Über 150

Kosten: Kostenlos

Fazit: Bei Navmii müssen erst alle benötigten Karten-Apps einzeln heruntergeladen werden. Das dauert seine Zeit und die Werbung, die immer wieder auftaucht, ist auch ziemlich störend. Ein cooles Special ist, dass ihr mit anderen App-Usern in Kontakt treten könnt. Sie werden euch auf der Karte angezeigt.

Geeignet für: iPhone, Android und Windows Phone


"Navigon Europe" sucht für euch Parkplätze

 
 (Bild: Screenshot YOU FM) Vergrößern
Die "Navigon"-App bietet viele nützliche Specials, wie Parkplatzsuche, an.
Neue Adressen können auch per Spracheingabe gesucht werden. Ihr bekommt drei Routenvorschläge zur Auswahl, außerdem wird eine Sonderzielsuche angeboten. Außerdem könnt ihr euch innerhalb Deutschlands die Preise der nächsten Tankstellen anzeigen lassen und vergleichen. Besonders cool ist, dass diese App für euch sogar nach Parkplätzen sucht. Sowohl vor Fahrtantritt als auch während der Navigation könnt ihr nach freien Straßenparkplätzen in der Nähe eures Ziels suchen und sie als neues Ziel setzen.

Verfügbare Länder: Europa

Kosten: ab 49,99 Euro

Fazit: Ein schönes Plus bei Navigon Europe ist die Spracheingabe. Mit der kann man Routen auch während der Fahrt berechnen lassen. Allerdings ist der Preis von 49,99 Euro für eine reine Navi-App ziemlich hoch. Es gibt aber eine siebentägige kostenlose Testversion. Nach Ablauf dieser Woche müsst ihr euch entscheiden, ob ihr die App kaufen wollt.

Geeignet für: iPhone, Android und Windows Phone


"Google Maps": der Klassiker

 
 (Bild: Screenshot Goofle maps) Vergrößern
Mit der Google Maps App könnt ihr schon vor der Reise die Karten für euer Reiseziel herunterladen und dann offline nutzen. Das funktioniert auch mit ganzen Inseln wie zum Beispiel Kreta.

Dazu geht ihr im Menü auf den Punkt "Offlinekarten" und dann auf das plus zum Ergänzen neuer Karten. Dann markiert ihr den Bereich, den ihr braucht und könnt ihn anschließend als Karte herunterladen. Wenn ihr für den Download im WLAN seid, fallen auch keine Kosten für die Datenübertragung an. Wenn ihr die Karten dann heruntergeladen habt, könnt ihr wie gewohnt angeben, ob ihr mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs seid. Öffentliche Verkehrsmittel werden nur angezeigt, wenn ihr mit dem Internet verbunden seid.

Verfügbare Länder: Alle

Kosten: Kostenlos

Fazit: Die App ist unkompliziert und übersichtlich. Die Auswahl der richtigen Karte wird euch über die Suchfunktion einfach gemacht. Um die App nutzen zu können, braucht ihr einen Google-Account. Die maximale Größe einer Offlinekarte liegt bei 120.000 Quadratkilometern.

Geeignet für: iPhone, Android und Windows Phone
 
Redaktion: nape / anzi
Bilder: © Screenshot YOU FM (3), © Screenshot Goofle maps (1), © Imago (1)
Letzte Aktualisierung: 13.09.2016, 9:58 Uhr
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