Bio
Große deutsche Musikmagazine bezeichnen ihn als "Rettung", "Zukunft" und "größte Hoffnung" des HipHop, küren ihn zum Newcomer 2010 und zu einem der vielversprechendsten Künstler für 2011: Casper alias Benjamin Griffey. Und das mit gutem Grund, schließlich ist Casper anders als andere Rapper. Sein Sound ist ein musikalischer Mix aus zum Beispiel Rap, Postrock, Hardcore und Pop. Außerdem hat er einiges zu erzählen: jede Menge sehr persönliche Geschichten.
Als Säugling wandert Casper mit seinen Eltern aus einem kleinen Dorf in Nordrhein-Westfalen in die USA aus, mit elf flieht er mit der Mutter vor seinem prügelnden Vater zurück nach Deutschland. Zu diesem Zeitpunkt spricht Casper kein Wort deutsch, findet keine Freunde und ist frustriert. Zum Lernen verpackt er seine Gefühle und Erlebnisse in deutsche Texte und Rhymes und schreibt sie in ein Notizbuch - der Stoff für erste Songs entsteht. Casper nimmt an verschiedenen Rap-Veranstaltungen teil, veröffentlicht 2004 mit der Gruppe "Kinder des Zorns" sein erstes Album und geht unter anderem mit Prinz Pi und Plan B auf Tour.
Nachdem Casper 2008 seine erste Solo-CD "Hin zur Sonne" rausbringt, muss er sich unter anderem wegen seiner persönlichen Texte Beleidigungen wie "Studentenrapper" oder "weichster Mann der Welt" anhören - aber aufgeben kommt für Casper nicht in Frage. Womit er völlig recht hat, schließlich erscheint 2011 sein zweites Soloalbum "XOXO", mit dem er auf Anhieb auf Platz Eins der deutschen Album-Charts. Und heute bezeichnen ihn große deutsche Musikmagazine als "Rettung", "Zukunft" und "größte Hoffnung" des HipHop.