So funktioniert 2-Klick
"Gefällt mir" - Facebooks Ständige Vertretung
Wer Facebook nutzt, dem dürfte in der Regel klar sein: Sobald ich www.facebook.com ansteuere, erkennt Facebook, wer ich bin - anhand einer kleinen Steuerdatei auf meinem Rechner, eines so genannten Cookies. Was ich dann bei Facebook tue - Seiten von anderen Nutzern aufrufen, kommentieren, "Gefällt mir" klicken - all das wird auf den Facebook-Servern vermerkt. Logisch: Wenn ich in ein Geschäft gehe, weiß der Inhaber, dass ich im Laden bin.
Weniger offensichtlich ist: Wenn eine beliebige andere Seite im Internet den "Gefällt mir"-Button von Facebook enthält, wird sie damit gewissermaßen zur Außenstelle des Facebook-Geschäfts. Die "Empfehlen"- oder "Gefällt mir"-Schaltfläche stellt Kontakt zu Facebook her
der Knopf ist wie eine kleine Website in der Website. Noch dazu eine, die erkennt, in welchem Zusammenhang sie aufgerufen wurde ah, Sie schauen sich gerade eine Seite über Gebrauchtwagen an, die den Facebook-Knopf enthält? All das bekommt Facebook mit, ohne dass der Nutzer zugestimmt hat.