(Bild: 20th Century Fox)
1.02.2017

Frauen rocken das Raketenprogramm der NASA

Hidden Figures

Katherine Johnson macht mit 14 Jahren ihr Abitur und berechnet danach wirklich Raketenflugbahnen. Den ganzen Movie Check gibt's hier.
 
 (Bild: 20th Century Fox) Vergrößern

Das passiert:

Der 2. Weltkrieg hat auch in Amerika die Anzahl der Männer stark dezimiert. Das merkt sogar die NASA. Weil Personal fehlt, werden in den 50er- und 60er-Jahren afroamerikanische Mathematikerinnen eingestellt, die im Wettlauf die Flugbahnen zum Mond berechnen sollen. Dorothy (Octavia Spencer), Katherine (Taraji P. Henson, "Empire") und Mary kämpfen sich also nicht nur durch Zahlenberge, sondern auch gegen den alltäglichen Rassismus.

Aber tatsächlich liegt es fast allein an diesen drei Damen, dass der amerikanische Astronaut John Glen die Erde mehrfach umrundet und wieder sicher landet.
 

Das sagt YOU FM Kinoexpertin Shadia:

Im Film geht es um Mathe, Physik und Politik. Klingt nicht sexy, ist es aber. Die Geschichten dieser Frauen sind einfach spannend und persönlich und ich war zwischendurch nochmal richtig angefressen vom Rassismus. Vor allem, weil der ja immer noch existiert. Aber ansonsten ist das ein herrlicher Film, sehr witzig zwischendurch – wenn die Männer von den Frauen an die Wand gerechnet werden. Und Kevin Costner als Chef des Raketenprogramms, den ich seit 25 Jahren cool finde und der so wunderbar menschlich spielt.

"Hidden Figures" ist Geschichte, Wissenschaft und Liebe in einem. Super Kombi!
 

Dieser Film ist für:

Alle, die zum Beispiel "The Butler" mochten.
 
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Redaktion: shom / nape
Bilder: © 20th Century Fox (2)
Letzte Aktualisierung: 16.02.2017, 9:13 Uhr
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