(Bild: Universum)
25.01.2017

Oscarnominierter Kriegsfilm mit Heldengeschichte

Hacksaw Ridge

Desmond Doss zieht in den 2. Weltkrieg. Ohne eine Waffe zu tragen. Und er rettet so 75 Kameraden das Leben.
 
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Das passiert:

Desmond Doss (Andrew Garfield) erlebt in seiner Familie Gewalt durch den Vater, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg zurückkommt.

Als der 2. Weltkrieg ausbricht, meldet sich Desmond zum Dienst - aber nicht an der Waffe. Er will helfen, allerdings ohne Gewalt. Von seinen Kameraden belächelt, fährt er als Sanitäter an die Front und rettet in der Schlacht um Okinawa 75 Kameraden das Leben. Ohne auch nur einen einzigen Schuss abzugeben.
 

Das sagt YOU FM Kinoexpertin Shadia:

Ein durchaus ansehnlicher Film ist das geworden. Wenn man bedenkt, mit wie wenig Geld - im Vergleich - Mel Gibson ihn gemacht hat.
40 Millionen Dollar. In Australien wurde gedreht und Gibson hat sehr ordentliche Bilder geliefert. Vor allem die Kampfszenen sind unfassbar echt geworden. Ich kann Töten aus der Nähe nicht gut ertragen, finde Krieg unnütz und schrecklich.

Andrew Garfield, der mal Spiderman war, liefert eine wirkliche Topleistung. Der Mann hätte die goldene Statue verdient. Zum Glück gibt's neben dem ganzen Schlachtgetümmel auch noch versöhnliche und liebevolle Bilder zwischen Vater und Sohn und Desmond und seiner Verlobten - da kann sich das geplagte Auge von dem vielen Blut erholen.
 

Dieser Film ist für:

Alle, die zum Beispiel "Der Soldat James Ryan" mochten.
 
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Redaktion: shom / nape
Bilder: © Universum (2)
Letzte Aktualisierung: 16.02.2017, 9:12 Uhr
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