(Bild: Studiocanal)
23.11.2016

Öl- und Feuerdrama im Golf von Mexiko

Deepwater Horizon

2010: Die Bohrinsel "Deepwater Horizon" brennt vier Tage, bevor sie im Meer versinkt. Elf Menschen sterben bei dem Unglück.
 
 (Bild: Studiocanal) Vergrößern

Das passiert:

Die schwerste Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA passiert 2010 im Golf von Mexiko. Stichwort: Deepwater Horizon.

Auf der Bohrinsel arbeiten mehr als 120 Männer. Am Tag des "Blowouts" werden einige Tests gemacht - die Ergebnisse sind eindeutig: Auf dem Bohrrohr lastet zu viel Druck. Aber die Chefs wollen weiter nach Öl bohren.

Mike Williams (Mark Wahlberg) warnt - aber die Bohrinsel steuert auf eine Feuerhölle zu, die keiner der 120 Arbeiter an Bord auch nur ahnt.
 

Das sagt YOU FM Kinoexpertin Shadia:

Wir kriegen hier 108 Minuten Nägel-Kau und im-Sitz-hin-und-herrutschen Kino! Ich war von Anfang an total konzentriert und habe mich natürlich dauernd gefragt: Wann passierts? Wann geht das Ding in die Luft? Aber der Film lässt sich Zeit - wir lernen erstmal alle Figuren kennen und erfahren, dass (wie so oft) Profit vor Sicherheit geht.

Und dann gibt's Kamerafahrten durch die Bohr-Röhren und bis zum Meeresboden, wo man sehen kann, dass da etwas nicht stimmt - und die Katastrophe kommt näher. Plötzlich kommt der Knall und 120 Männer müssen sich retten.

Das geht natürlich nicht so leicht auf einer brennenden Bohrinsel voller Öl - die zwar im Meer schwimmt - aber auch das Meer brennt.

Ich war fix und alle nach dem Film. Der Schluss ist dann wieder n bisschen amerikanisch - da werden die echten Fotos der 11 Opfer gezeigt.
Okay, ich hab' geflennt.
 

Dieser Film ist für:

Alle, die den Film "Der Sturm" mit Clooney mochten, die werden "Deepwater Horizon" auch mögen. In "Der Sturm" - wahre Story - war Wahlberg auch dabei!
 
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Redaktion: shom / anzi
Bilder: © Studiocanal (2)
Letzte Aktualisierung: 7.12.2016, 16:55 Uhr
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