(Bild: Spot On)
29.06.2016

Russell Crowe als liebender und überforderter Vater

Väter und Töchter - Ein ganzes Leben

Jake verliert seine Frau bei einem Unfall und kümmert sich danach rührend um seine Tochter. Bis ihn seine Krankheit einholt.
 
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Das passiert:

Jake Davis (Russell Crowe) ist ein glücklicher Familienvater und Pulitzerpreisträger. Als er mit Frau und Tochter in einen Autounfall verwickelt wird und seine Frau stirbt, beginnt für Jake ein neues, traumatisches Leben.

Jake zieht seine fünf Jahre alte Tochter allein groß, aber seine Trauer ist weiter riesig. Er hat keine Kraft mehr und gibt Katie für ein paar Monate zu ihrer Tante. Als Jake aus der Klinik kommt, will er beweisen, dass er gut klarkommt und kämpft um Katie. Aber seine Trauer kommt zurück und damit auch die Anfälle.

Das Verhältnis zwischen Vater und Tochter ist angespannt und Jake verschweigt seine Krankheit. 25 Jahre später lebt Katie (Amanda Seyfried, Ted 2) in Manhattan und hat ihre ganz eigenen Probleme mit ihrer Vergangenheit.
 

Das sagt YOU FM Kinoexpertin Shadia:

Ich war geflasht von Russell Crowe, er hat ja ein bisschen Übung mit dem Spielen von besonderen Rollen. Hat er als Mathegenie in "A beautiful mind" auch schon gemacht.

Hier ist er ein hinreißender Vater, der überfordert ist und trotzdem versucht, alles zu geben. Wunderbar gemacht. Der Film arbeitet mit Rückblenden. Katie ist erwachsen, lebt ihr Leben, hat große Probleme, sich zu binden und kämpft ihren eigenen Kampf. Mit der Zeit erfahren auch wir dann, warum Katie leidet und wie es ihrem Papa ergangen ist.
 

Dieser Film ist für:

Alle, die melancholische Filme wie "The Descendants" mit Clooney oder "About a boy" mit Hugh Grant mögen. Einfach gut.
 
 
 
 
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Redaktion: shom / nape
Bilder: © Spot On (2)
Letzte Aktualisierung: 13.07.2016, 11:32 Uhr
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