(Bild: YOU FM)
16.01.2017

Hessische Mode-Designer ganz groß

So stylisch ist Hessen

Bei der Berliner Fashion week präsentieren jährlich internationale Designer ihre neuesten Modetrends. Unzählige wollen ihre Ideen erfolgreich verwirklichen, doch die wenigsten schaffen es. Auch Hessen hat an international erfolgreichen Designern Einiges zu bieten. Wir zeigen euch stylische Teile von sieben hessischen Designern und Frau Leonie bewertet für euch die Looks.
 

"Gude": Bier und Hoodies aus Groß-Zimmern




Achim und Marco wollen die hessische Floskel "Gude" in die Welt tragen und Mode aus Hessen für Hessen machen. Für die Jungs ist Gude mehr als eine Begrüßungsform: Ein Ausdruck eines Lebensgefühls und "gude Laune". Die Basecaps, Strickmützen, Sweater und Kapuzenpullover gibt es in erster Linie im Netz oder in ausgewählten Geschäften in Hessen, Berlin, Dortmund und Stuttgart zu kaufen.

Preise: Hoodies ab 49,90 Euro.

Das sagt Frau Leonie: "Ein bisschen hessischer Pratriotismus tut uns gut. Für mich persönlich ist der Style aber leider zu lässig. Den Ansatz finde ich aber super. Die Socken würde ich auch selbst tragen. Ich vergebe die Note 2+."


"Lika Mimika": zeitlose, stabile Espadrilles aus Frankfurt

 
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Dieses hessische Label hat es in den weltweiten Modehimmel geschafft. Marijana und Lisa entwerfen stylische und hochwertige Espadrilles, mit denen sie nicht nur Topmodels begeistern - Frau Leonies fährt voll drauf ab.

Preise: Espandrillen zwischen 100 Euro und 190 Euro. Plateaus, Boots und Loafer zwischen 185 Euro und 295 Euro.

 

"MyVale": Sandalen nach eigenem Fußabdruck aus Homberg




In einer alten Schreinerei in Nordhessen werden die maßgeschneiderten, orthopädischen Sandalen von Markus produziert. Selbst Hollywood-Schauspieler Russell Crowe ist ein Fan und Kunde von Markus. Am Strand von Sydney hatte er die Idee, orthopädische Flip Flops nach individuellem Fußabdruck herzustellen, um damit flexibler unterwegs zu sein.

Preise: Die Basic-Modelle gehen ab 169 Euro los.

Das sagt Frau Leonie: "Das sind sicherlich super Schuhe für die Füße, nur modisch nicht mein persönliches Highlight. Für mich ist das Design nicht filigran genug. Aber wer den Style mag - die Sandalen stehen anderen großen Marken in nichts nach. Ich vergebe die Note 2-."


"Malaikaraiss": Lässige Mode mit Prêt-à-porter Anspruch

 
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Gefeiert wird sie von der Vogue, Instyle und Marie Claire. Kommerzieller Erfolg ist ihr genauso wichtig, wie das Design. Sie durfte als erste Designerin weltweit die Charaktere aus "Star Wars" als Vorlage für eine Schmuckkollektion nutzen. Auch dieses Jahr präsentiert sie ihre Looks bei der Fashionweek. Frau Leonie ist total verliebt in ihre Accessoires.

Preise: Tshirts ab 60 Euro, Sweater ab 99 Euro, Mäntel kosten um die 700 Euro.

 

"Schönwetterfront": Hawaiihemden aus Wiesbaden




Auf den Hemden von Rebecca und Christian gibt's Löwenzahn, Vergissmeinnicht und Riesling-Reben. "Bei 30 Grad waschen, nicht bleichen. Und: Bitte mit einem Lächeln tragen", steht bei den Pflegehinweisen. Mittlerweile sind die Stoffkollektionen streng limitiert und reichen für maximal 50 Hemden. Deshalb ist der Shop aktuell auch fast leergeräumt. Ende April ist dann die neue Kollektion erhältlich.

Preise: Shirts für 29 Euro, Hemden für 89 Euro.

Das sagt Frau Leonie: Die Hawaiihemden sind wirklich extrem Geschmackssache. Weder die Schnitte, noch die Muster gefallen mir persönlich. Auch die T-Shirts sind Null mein Ding. Süße Idee, aber eher für alle, die gerne bunt und gut gelaunt gekleidet sind. Für mich reicht es nur für die Note 3."


"Nil & Mon und Lin Art Project": Street Couture aus Frankfurt

 
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Designerin Lin kreiert ausgefallene Basics mit einer gehörigen Portion Farbe und aufwendigen Details. Schräg genug gibt es für sie nicht. Und das ist auch das Stichwort für Frau Leonie: ihr ist es etwas zu schrill, aber wer auffalen mag - für den ist es etwas.

Preise: Shirts von Nil & Mon gibt's ab 100 Euro, Pullis ab 189 Euro, Lin & Art Project liegen preislich darüber.


 

"SR18": Fußball-Style made in Wiesbaden




Ganz oben auf der Liste der Fußballer-Hobbies steht Mode. SR18 heißt das Label von Steven Ruprecht, Abwehrchef beim Drittligist SV Wehen Wiesbaden. Der Kicker vertreibt T-Shirts, Pullover, Kappen, Tank-Tops, Turnbeutel, Wintermützen und Halstücher für Hunde mit seinem Logo. Die Initialen plus Rückennummer sind sein Markenzeichen und bilden die hessische Variante von CR7, dem berühmten Kürzel Cristiano Ronaldos. Ein Internetauftritt ist zwar noch Zukunftsmusik, mit einer Nachricht bei Instagram könnt ihr aber bei ihm bestellen.

Preise: auf Anfrage.

Das sagt Frau Leonie: Das sind schlichte, sporty Klamotten. Mir ist das zu sportlich und zu wenig feminin, eher etwas für lässige Hip Hopper. Für den passenden Look gibt's von mir eine 3."
 
 
Redaktion: anzi
Bilder: © YOU FM (4)
Letzte Aktualisierung: 17.01.2017, 16:58 Uhr
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